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Info & Hilfe

📘 Hilfe & Erläuterungen zur Abrechnung

Diese Seite erklärt die Logik hinter Zuschlägen, Freischicht (FSQ), Urlaub/Krank und der Steuer-/SV-Aufteilung. Die Regeln sind so dokumentiert, wie sie im SchichtPlaner berechnet werden.

Kernregel: Für Tageszuschläge zählt pro Stunde weiterhin nur ein Zuschlag – immer der höchste.
Ausnahme (neu): Nachtzuschlag kann zusätzlich zu Sonntag/Feiertag kumulieren.
Priorität (Tageszuschläge): HeiligabendFeiertagSonntag  |  Nacht zählt zusätzlich.

🧭 Inhaltsübersicht

1) Grundlagen & Begriffe

Schichten (Standard)

Nachtzeit (fix)

„Highest wins“ (Tageszuschläge, Nacht kann zusätzlich zählen)

Jede einzelne Stunde bekommt eine Tages-Kategorie (highest wins): Heiligabend vor Feiertag vor Sonntag.
Zusätzlich kann dieselbe Stunde Nacht sein (kumuliert).

Berechnungs-Basen (Stundenbasis)

2) Feiertage & Sondertage

Feiertage (NRW + Tarif)

Sonderregel 24.12 & 31.12

Am 24.12 und 31.12 gilt ab 13:00 Uhr bis 24:00 Uhr ein Zuschlag von 100%.
Diese Stunden werden in der Logik wie Feiertagsstunden priorisiert (Feiertag → Sonntag → Nacht), aber mit eigenem Satz 100% (nicht 150%).

3) Zuschläge bei „gearbeitet“

Für tatsächlich gearbeitete Stunden gelten die folgenden Sätze:

Die Zuordnung erfolgt stundenweise. Beispiel: Wenn eine Stunde am Sonntag liegt, zählt sie als Sonntag (auch wenn sie im Nachtfenster liegt).

4) Freischicht (FSQ) & „FS hätte“

Was ist der FSQ-Topf?

Bei FS werden Zuschläge zunächst über einen FSQ-Topf (Quote, z. B. 18) gesteuert. Erst wenn der Topf „voll“ ist, wird der restliche Anteil als „FS hätte“ ausbezahlt.

FSQ arbeitet mit gewichteten Stunden

„FS hätte“ – sauber & exakt

„FS hätte“ wird nicht pauschal aus gewichteten Stunden bewertet, sondern exakt nach den tatsächlich überlaufenden Stunden je Kategorie: Nacht / Sonntag / Feiertag / 24-31 ab 13.

5) Urlaub (U) & Krank (KR) als „hätte“

Bei U und KR werden Zuschläge als „hätte“ berechnet – also so, als wäre die geplante Schicht tatsächlich gearbeitet worden.

Berechnung (analog zu gearbeitet)

Hinweis: Das ist ein planbasiertes Modell („hätte“) – kein Durchschnittsmodell.

Urlaub/Krank an Sonn- oder Feiertagen (warum manchmal weniger Stunden „ausgezahlt“ werden)

Wenn du an einem Tag U oder KR hast, berechnet die App die Zuschlagsstunden zuerst so, als wäre die geplante Schicht gearbeitet worden („hätte“). Danach wird (praxisnah) berücksichtigt, dass du bei einer realen Schicht normalerweise Gutstunden (Surplus) aufbaust.

Payroll-Regel in der App: Bei U/KR werden die Gutstunden von den tagesbezogenen Zuschlagsstunden abgezogen – in dieser Reihenfolge: 24./31.12 (EVE)Feiertag (FT)Sonntag (SO).
Nacht (NS) bleibt davon unberührt und kann weiterhin zusätzlich zählen.

Beispiel (typisch): Geplant wären 5,00 h Feiertagsstunden. Deine Gutstunden pro Schicht sind z. B. 1,28 h. Dann ergibt sich bei U/KR: 5,00 − 1,28 = 3,72 h Feiertagsstunden, die als „hätte“ bewertet werden. Bei Teilzeit ist die Gutstundenhöhe entsprechend kleiner/größer (je nach PT‑Quote).

6) Steuer & Sozialversicherung

Reine Lohnsteuer (Tabellen, vereinfacht)

Aktuell berechnet der SchichtPlaner in der Abrechnung zuerst nur die reine Lohnsteuer auf Basis deines Steuer-Bruttos pro Monat. Keine weiteren Abzüge werden hier mitgerechnet (also kein Soli, keine Kirchensteuer, keine Sozialversicherung).

Tabellen-Basis (pro Jahr, aus dem Abrechnungsmonat):
Die App nutzt eine Lohnsteuer-Tabelle als CSV in data/tax/<Jahr>.csv (z. B. data/tax/2026.csv).
Grundlage ist Jahresbrutto: Jahresbrutto = Steuer-Brutto (Monat) × 12.
Danach wird die Lohnsteuer aus der Spalte der gewählten Steuerklasse linear interpoliert (zwischen zwei Tabellenpunkten).

Interpolation & Bereichsende

Transparenz

Die Berechnung ist fest auf diese CSV-Tabelle verdrahtet (keine Methodenauswahl). Falls die CSV für das Jahr fehlt, wird die Lohnsteuer als 0 ausgegeben und im Debug-Hinweis steht, welche Datei fehlt.

Grundsatz (§3b)

Steuer- und SV-freie SFN-Zuschläge gibt es grundsätzlich nur für tatsächlich geleistete Nacht-, Sonntags- oder Feiertagsarbeit.

Was bedeutet das im SchichtPlaner?

§3b-Details, die die App für „gearbeitet“ verwendet

Hinweis: Diese §3b‑Aufteilung gilt in der App nur für tatsächlich gearbeitete Zuschläge. Bei FS hätte / U / KR wird alles als pflichtig behandelt.

Warum gibt es zwei Werte (steuerfrei vs. sv-frei)?

Steuer und Sozialversicherung haben unterschiedliche Grenzen (Caps) für den berücksichtigten Grundlohn pro Stunde. Dadurch können sich „steuerfrei“ und „sv-frei“ unterscheiden.

Wichtig: Wenn der Tarif mehr zahlt als steuerlich maximal freistellbar ist (z. B. Sonntag 60%), bleibt der übersteigende Teil steuer-/sv-pflichtig.

7) Beispiele (leicht prüfbar)

Beispiel A – normale NS (Mo → Di, 19–07)

Beispiel B – NS Sa → So (19–07)

Beispiel C – 31.12 TS (07–19)

Beispiel D – FSQ: „FS hätte“ nur oberhalb Quote

Der FSQ-Topf wird mit gewichteten Stunden gefüllt. Sobald der Topf voll ist, wird der Rest als „FS hätte“ exakt nach Kategorie in € bewertet (Nacht/Sonntag/Feiertag/24-31 ab 13).

🏦 Baustein 2 (B2) – Entgeltverzicht

Wenn du im Profil den Baustein 2 aktivierst und einen Prozentsatz hinterlegst (z. B. 3%), wird der B2‑Betrag in jeder Monatsabrechnung automatisch berechnet und als Zeile „Entgeltverzicht B2 (x%)“ ausgewiesen.

VDN‑orientierte Näherung der B2‑Basis:

Beispiel: Entgeltverzicht B2 3% = 163,91 € entspricht einer Basis von ca. 5.463,67 € (163,91 / 0,03).

9) Zusatz: Altersfreizeit (AFZ)

AFZ ist ein separates Zeitkonto für Mitarbeitende ab 55 Jahren. Es ist strikt getrennt von Freischichten/FSQ und wird nicht verrechnet.

Freischaltung (Option B – taggenau)

Gutschrift / Konto

Buchungsregeln (Validierung)

Hinweise & Fehlermeldungen

= baseNS_SO + Schichtzulage pro Stunde (10%)

✅ Kurzfazit

🧩 App-Version

So erkennst du schnell, ob iPhone, PC und Browser wirklich auf demselben Stand sind.

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Tipp: Wenn zwei Geräte unterschiedliche Versionen anzeigen, App/Tab neu laden oder über den Update-Hinweis aktualisieren.

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